Meditation – Zentrierung, Stille und Sein

„Mit Achtsamkeit und Meditation zur inneren Kraftquelle“

SeeroseMeditation zu erlernen kann verschiedene Beweggründe haben. Es kann der Wunsch nach physischer und psychischer Entspannung sein, der Wunsch nach mehr Achtsamkeit mit den eigenen Verhaltensweisen und Bedürfnissen. Der Wunsch nach Entfaltung von tieferen Qualitäten und Frieden oder die Sehnsucht nach der Alleinheit, der Essenz des Seins. (siehe auch: Ausbildung zum/zur MeditationslehrerIn DGAM)

Viele Menschen der modernen Gesellschaft sind in beruflicher oder privater Hinsicht den unterschiedlichsten Stressoren ausgesetzt. Sie finden wenig Möglichkeiten der Ruhe und Erholung, was häufig psychosomatische Erkrankungen hervorruft.

Eine Vielfalt an Meditationsmethoden können auf der Suche nach Gesundheit, Glück und Zufriedenheit die Möglichkeit bieten, eigene innere Fähigkeiten und seelische Qualitäten zu nutzen, die das Allgemeinbefinden und die Lebensqualität deutlich erhöhen.

Meine Meditations- Kurse und Seminare bieten Dir Entspannung und Ruhe, geistiges Training, Bewusstseinserweiterungen und spirituelle Erfahrungen. Die verschiedenen Achtsamkeits-, Atem- und Meditationsübungen harmonisieren Körper, Geist und Seele. Sie sind leicht erlernbar und einfach in den Alltag zu integrieren.

Inzwischen gilt Meditation auch aus wissenschaftlicher Sicht als kraftvolles Werkzeug für unsere Gesundheit. In erster Linie kann es die eigene Körperwahrnehmung verbessern und uns einen neuen Zugang zur „Weisheit des Körpers“ eröffnen (Prof. Jon Kabat-Zinn, Meditationslehrer und Gründer der Stress Reduction Clinic in Massachusetts). Daneben wirken sich die Aufmerksamkeitssteuerung sowie die Emotionsregulation als zwei zentrale Aspekte von Meditation positiv auf unser Allgemeinbefinden aus.

Während der Meditation richten wir mit verschiedenen Techniken unsere Wahrnehmung auf den gegenwärtigen Moment und trainieren systematisch den Geist zu fokussieren. Dabei verlangsamen sich auf der geistigen Ebene die Hirnwellentätigkeiten und Signale von Entspannung werden ausgesendet. Durch kontinuierliche Praxis verfeinert sich unser körperliches und emotionales Gespür was die Möglichkeit eröffnet, schwierige Situationen klarer zu erfassen und Gelassenheit zu entwickeln.

Im gegenwärtigen Moment zu verweilen bedeutet auch, die innere Haltung eines neutralen, wertfreien Beobachters einzunehmen, was eine gesunde Distanz zu den Gedankeninhalten, Empfindungen und Emotionen fördert. Meditation kann somit auf verschiedenen Ebenen Stresssymptome vermindern und psychosomatische Erkrankungen wie Schmerzen, Depressionen und Ängste lindern. Und sie kann dabei helfen, Identifikationen mit negativen Glaubensmustern aufzudecken.

Meditation und Achtsamkeit zu trainieren fördert somit unsere Gesundheit, unsere Authentizität und Autonomie. Belastende Gedanken über Vergangenes oder Zukünftiges und Bewertungen verlieren ihre Kraft. Wir lernen, Automatismen zu unterbrechen, verbinden uns mit unserer inneren Kraftquelle und stärken unser Selbstbewusstsein. Auch menschliche Werte wie Dankbarkeit, Liebesfähigkeit und soziale Motivation können mit Meditation trainiert werden.

Darüber hinaus können durch die Versenkungsübungen transzendentale und mystische Erfahrungen gemacht werden. Wir können zum Zeugen verschiedenster Bewusstseinszustände werden und uns für die Möglichkeit öffnen, die höchste Wahrheit zu erfahren, die Essenz unseres Seins. Wir kommen in Berührung mit dem, was wir in Wahrheit sind, Liebe, Gewahrsein, Frieden und Stille; Eins mit Allem.

Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse besagen, dass bereits 20 Minuten tägliche Praxis unser Wohlbefinden erheblich verbessern. Hier nur einige Ergebnisse der Studien u.a. von Tania Singer, Richard Davidson, Britta Hölzel, Paul Grossmann:

* Entspannung * senkt den Blutdruck und die Atemfrequenz

* Stärkung der Abwehrkräfte * Mehr Gelassenheit und Achtsamkeit

* Vermindern von chronischen Schmerzen * Deutliche Besserung beim Ein- und Durchschlafen

* Deutliche Besserung bei Depressionen und Angststörungen

* Mehr Selbstbewusstsein * Weniger impulsives Verhalten

* Stärkung von Konzentrationsvermögen * Besserung von Kurz- und Langzeitgedächtnis

* Qualitäten von Dankbarkeit, Klarheit und Mitgefühl

Viele gute Gründe, um Meditation auszuprobieren! Das kann jeder leicht erlernen und es ist vollkommen unabhängig von einer  Glaubensrichtung. Meine Kurse und Seminare unterstützen Dich darin, in Deine Mitte zu kommen. Du wirst verschiedene Techniken kennenlernen und die Meditationsart entdecken, die am besten zu Dir passt. So kannst Du Alltagsstress effektiv abbauen und Deine Gesundheit aufrecht erhalten. Alles was Du brauchst, ist die Motivation, was Neues auszuprobieren.

Bei Interesse an einem Kurs oder Seminar ist eine Anmeldung erwünscht an:  premadhi [at] herz-und-seelenpfad [dot] de oder telefonisch 0551/28047570.
Kurse und Seminare findest Du unter dem Menüpunkt „Termine“.

Mein Weg zur Meditation

So etliche Krisen hatte ich schon erlebt und nicht wirklich das gefunden, was mir dabei half, eine tiefere Zufriedenheit und Heilsein zu erleben. Therapien hatten mich vieles verstehen lassen über meine Geschichte und die Zusammenhänge erklärt. Einen Zugang zu mir und meinen tieferen Kern lies ich jedoch darüber nicht zu. Als ich scheinbar mit all meinem Unglück in einer Sackgasse war, kam die Meditation zu mir. Zunächst über Bücher, ich probierte einiges alleine aus. Allerdings konnte ich nicht auf dem Meditationskissen sitzen und meine Gedanken zur Ruhe bringen, so dass es mir sinnvoll oder hilfreich erschien. Als ich dann die „aktive Mediation“ von Osho kennenlernte bekam ich einen effektiven Zugang zur Meditation. Durch die Teilnahme an der Kundalini oder Dynamischen Meditation konnte ich den inneren Ballast, der sich als ständig rotierende Gedanken zeigte, durch die körperliche Anstrengung zur Ruhe bringen. Mein Fokus richtete sich auf meinen Körper, ich kam in Kontakt mit meinen Empfindungen die sich viel näher und echter anfühlten als all die Ideen und Vorstellungen in meinem Kopf. Auch kamen Gefühle in Bewegung, die ich vorher nicht spüren konnte und die mir dabei halfen, meine Verletzungen zu heilen und meine „Selbstfürsorge“ wichtig zu nehmen. Ich nahm deutlicher wahr, wann ich gerne mit anderen Menschen was unternahm und dabei Spaß hatte und wann ich Zeit für mich brauchte, um zur Ruhe und zu mir selber zu kommen. Vor allen Dingen konnte ich mir erlauben, auch mal „Nein“ zu sagen, wenn sich etwas nicht gut angefühlt hat und damit alte ungesunde Konditionierungen überwinden. Vieles Belastendes durfte sich auflösen und ich kam mir selbst näher, meinen Wünschen und Ressourcen.

Nach einiger Zeit entdeckte ich mein Interesse für die Sitzmeditation und fühlte mich regelrecht angezogen von einem Schweigeretreat in Triebel. In drei Klosteraufenthalten erlernte ich jeweils für zehn Tage „Vipassana“ – die Achtsamkeitsmeditation nach S. N. Goenka. Ich übte täglich über mehrere Stunden den Geist auf den Atemstrom und den Körperempfindungen zu fokussieren. Diese Technik ist eine buddhistische Meditationsform, mit der ich durch kontinuierliches Training des Geistes viel Entspannung und Frieden erfahren konnte. Auch spirituelle Erfahrungen von Grenzenlosigkeit, Einssein, tiefes Glück und Mitgefühl bereicherten mich. Später kamen weitere Meditationsformen von Ramana Maharshi und dem Kashmirischen Shivaismus hinzu die ebenfalls sehr dazu beitrugen, mein Bewusstsein zu erweitern.

Für mich war also die Meditation ein Einstieg, mir selber näher zu kommen, mehr Selbstbestimmung zu entwickeln, mehr Lebensfreude zu spüren und im Einklnag mit mir und der Umwelt zu sein.

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