Lehrgang 1: Jahreskreis Ritualleiter*in

Dein Lehrgang für mehr Verbundenheit mit der Natur: Dich als Teil des großen Ganzen erfahren und Menschen dienen.

Weshalb diese Ausbildung?

Viele Menschen haben den Kontakt zur Natur mehr oder weniger verloren, fühlen sich desorientiert und haben das Gefühl, für alles kämpfen zu müssen. Ist dies nicht eine Konsequenz unserer modernen konsumorientierten Lebensführung, dem Folgen von Automatismen, Alltagsstress und Reizüberflutung? Hinzu kommt, dass vielen Menschen der Mut fehlt, zu ihren eigenen Begabungen zu stehen und ihrer Berufung zu folgen.

Dabei glaube ich fest daran, dass es für uns alle möglich ist, das Leben so wunderschön wie möglich zu gestalten und die Mitmenschen und Umgebungen so zu wählen, dass unsere Seele voller Glück und Freude ist.

Was unterstützt uns darin, mehr mit in unserer eigenen Kraft verbunden zu sein? Biologen und Forscher stellten fest, dass der Wald sich positiv auf unsere Gesundheit auswirkt. Nach ihren Studien kann das besondere Klima des Waldes Stress und Depressionen lösen und uns Kraft und Frieden schenken. In Japan wird das „Waldbaden“ seit Jahren zur Prävention und Psychohygiene empfohlen. Und in schamanischen Völkern heißt es: „Die Natur erkennt Deine Seele“ – weshalb sich viele Menschen dort sehr wohl fühlen.

„And into the forest I go, to lose my mind and find my soul…“ John Muir

Ich glaube, dass viele urtümliche Natur-Rituale verloren gegangen sind, die uns Orientierung und Halt hätten geben können. Daher möchte ich Euch einladen, Euch wieder bewusst mit der Kraft der Jahreskreisfeste zu verbinden und daraus Vertrauen, Sicherheit und Freude zu schöpfen, sodass Ihr dies wieder mehr in Eur Leben integrieren könnt.

Jahreskreis Ritualleiter*in – Worum geht es?

Seit vielen Tausend Jahren werden Jahreskreisfeste in verschiedenen Kulturen zelebriert. Sie entstammen der keltischen, germanischen oder anderen schamanischen Traditionen unserer Vorfahren. Einige Rituale haben sich bis in die heutige Zeit gehalten. Wie z. B. das Maibaum-Setzen, die Sonnwendfeiern oder Halloween.

Durch das Zelebrieren der 8 Jahreskreisfeste können wir unsere Verbindung zur Mutter Erde und den wiederkehrenden Zyklen der Natur stärken.

Das keltische Jahr teilt sich in acht Wandlungsphasen geteilt. Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter sind die 4 Sonnenfeste. Daneben gibt es zwischen den Sonnenfesten markante Zeiten, welche die 4 Mondfeste ausmachen.
In der Natur spiegeln sich diese Zyklen symbolisch durch säen, wachsen, ernten, ruhen wider und bei uns Menschen in Geburt, Entwicklung, Tod und Wiedergeburt.

Diese natürlichen Zyklen lehren uns, das schöpferische Geschehen in der Natur zu erkennen und damit auch die Gesetzmäßigkeiten unseres Lebens. Da wir Menschen Teil der Natur sind, durchleben wir die gleichen Zyklen und finden sie überall in uns wieder: in Beziehungen, Projekten, Lebenserfahrungen, Ängsten und Hoffnungen. Indem wir uns mit den Prozessen der Natur verbinden, entdecken wir wieder mehr Vertrauen in uns und können mit der eigenen kreativen Entfaltungskraft wieder neu in Einklang kommen.

Die ursprünglichen Rituale wirken durch bewusste Innenkehr und die Aktivierung des uns innewohnenden Potenzials auf einer tiefen Ebene unserer Seele. Sie wecken in uns Emotionen und Bilder, zu denen wir im Alltag nur schwer Zugang finden. Wir erleben Gefühle von Zugehörigkeit und Geborgenheit, denn diese spirituelle Arbeit ermöglicht eine bewusste Verbindung mit dem großen Kreislauf von Mutter Erde. Mit ihre Kraft stärken wir unsere Wurzeln und laden mehr Lebensfreude ein. Durch das mystische Vereinen mit Wesenheiten, Göttern und Helden erleben wir ein Gefühl von Ganzheit und erkennen unseren Platz hier auf Erden.

WEITER MIT: AUSBILDERIN PREMADHI